Rettungshundearbeit/SAR Dog (in English below)


trümmer


Indigo arbeitet in der Rettungshundestaffel des ASB RV München/Oberbayern als geprüfter Rettungshund in der Trümmer- und Flächensuche. 

www.rettungshund-asb.de

Die Ausbildung dauert ca. 2 Jahre. Der Hund wird dann von einer externen Jury geprüft und bekommt nur bei Bestehen der Prüfung eine Einsatzberechtigung. Hund und Rettungshundeführer bilden ein Team, d.h. der Hund geht nur mit seinem Hundeführer in den Einsatz. Die Alarmierung unserer Staffel erfolgt durch die Polizei.

Die Aufgabe eines Rettungshundes kurz erklärt:
Vermisste Personen in Wald und Feld oder in den Trümmern (z.B. nach Erdbeben) zu finden und sie dem Rettungshundeführer durch Verbellen anzuzeigen.

In der Flächensuche (Wald und Feld) müssen dazu vom Hund große Flächen in kurzer Zeit, frei laufend aber immer im Kontakt mit seinem Hundeführer, abgesucht werden.

In der Trümmersuche muss der Hund auf schwierigem Untergrund arbeiten. Die Suche nach verschütteten Personen bedeutet Hochleistung für die Hundenase. Sie ist die effektivste Form der Ortung von Verschütteten.

Die Rettungshundearbeit ist eine Beschäftigung, die Indigos Anlagen absolut entspricht. Sie kommt seinem Bedürfnis nach selbstständigem Arbeiten sehr entgegen.

Trotz seiner großen Selbstständigkeit ist er durchaus bereit und fähig mit mir im Team zu arbeiten. Er bietet diese Teamarbeit aber nicht unbedingt bereitwillig an. Hat man ihn jedoch von der Notwendigkeit der Zusammenarbeit überzeugt, funktioniert diese reibungslos. Indigo entfernt sich rassetypisch in der Flächensuche relativ weit von mir und läuft grosse Distanzen. Er ist dabei aber führig und jederzeit im Kontakt mit mir. Die Freiheit, sich in der Suche weit zu entfernen, gestatte ich ihm gerne, da es der Arbeitsweise des Catahoulas absolut entspricht. Das musste ich aber erst lernen. Ein enges Führen muss konsequent trainiert werden ist aber möglich und wichtig. Die Führigkeit in der Trümmersuche muss ebenfalls trainiert werden, ist aber dann völlig problemlos.

Den "gewünschten Ungehorsam" in der Flächensuche, das heißt, trotz meines strengen Rückrufs, nicht zu gehorchen, wenn er die Witterung einer vermissten Person aufgenommen hat, zeigt er ohne Probleme.

Während der Ausbildung hat Indigo seine Aufgabe sehr schnell verstanden und wirkte (!) schon sehr früh erwachsen, so dass ich darauf achten musste, nicht zu eilig mit ihm voran zu gehen, sein jugendliches Alter immer zu bedenken, ihn aber auch immer wieder zu fordern und zu fördern. Bei der Sucharbeit beweist er beeindruckend grosse mentale und physische Ausdauer. Im April 2009 hat Indigo die Trümmerprüfung nach DIN 13050 bestanden (Trümmerprüfung) und im Oktober 2009 hat er auch die Flächenprüfung nach DIN 13050 sehr erfolgreich absolviert. Er war seither schon mehrmals in der Vermisstensuche in Wald und Feld im Einsatz.

 

                                                                                                                                                                                                      Indigo findet eine vermisste Person                                

                                           

                                                                         


                           

Indigo zeigt großen Finderwillen, Arbeitseifer und eine sehr gute Nase. Das Verbellen, also das Anzeigen einer gefundenen Person, fällt ihm rassetypisch leicht und erfolgt rücksichtsvoll und ohne Bedrängen der Person.  Auf den Trümmern bewegt er sich sicher, gekonnt und nicht zu schnell. Er arbeitet leidenschaftlich und mit viel Freude.

In der Arbeit ist die für den Catahoula typische Zurückhaltung gegenüber Fremdpersonen bei Indigo nicht zu erkennen.

 

 

                                                 Indigo bei der Ausbildung in den Trümmern

English version

Search and rescue dog work

 

Indigo is a certified Search and Rescue Dog for field and ruin search in the search and rescue dog squad of the ASB in Germany Munich/Oberbayern.

The training usually takes 1.5 – 2 years. The dog is then tested by an external jury and is officially part of missions after being certified:

article about Indigos examination for SAR-Dog in ruins

The task of a search and rescue dog should be briefly explained:

It is the goal to find missed persons in the forests/fields and ruins (for example after earth quakes) and to show their position to the handler by barking.

During a field (forest/field) search, the dog needs to cover big areas in a short period of time. He has to stay in contact with his master during running long distances.

During ruin search, the dog has to work on difficult ground. The search for a person hidden under rubbel means highest performance for the dog’s nose which is the most effective form for detecting a covered human being.

 

The search and rescue dog work is an ideal occupation for Indigos abilities. It supports his desire to work independently. 

Even with his strong self-confidence, he is able to work with me as a team and sometimes even asks for it.

He had a fast grasp for his job that I needed to be aware not to push too fast but still to challenge him enough in his training.

 

Indigo shows an excellent will to find, work deligence and a very good nose. Barking is breed-typical easy for him.

In the ruins he moves safe and experienced. He works with passion and pleasure.

While working, you can  not see that he avoids contact with strangers as often typical for the breed.