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Indigos Jobs

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Rettungshundearbeit

Das ist eine wunderbare Aufgabe für den Catahoula! Ich bin begeistert von Indigos exzellenter Nase, seinem unbedingten Finderwillen, seinem

Ansetzen zur Suche nach einer vermissten Person im Waldgebiet

Problemlösungsverhalten in den Trümmern und seiner selbstständigen Art zu arbeiten. Trotz seiner großen Selbstständigkeit, ist er bereit und in der Lage mit mir im Team zu arbeiten. Seine Selbstständigkeit war aber auch die Herausforderung in seiner Ausbildung. Die Führigkeit muss regelmäßig trainiert werden.

Die Rettungshundearbeit erfordert aber auch viel Zeit und soziales Engagement seitens des Hundeführers. Es ist eine sehr sinnvolle Arbeit für den Catahoula. Hier kann er seine ausgezeichneten Fähigkeiten in großer Bandbreite nutzen.

Mehr zu Indigos  Ausbildung und Arbeit in der Rettungshundestaffel auf einer extra Seite dieser Homepage.

Mantrailing

Das Mantrailing ist Indigos Hobby. Er macht das also nicht in der Rettungshundestaffel. Indy liebt alles was mit Nasenarbeit zu tun hat und deshalb habe ich bei einer guten Freundin und Hundetrainerin das Trailen mit ihm angefangen. In unserer Rettungshundestaffel arbeite ich unter anderem auch mit unseren Mantrailteams und hier hilft mir meine Mantrailerfahrung mit Indigo sehr. Indy macht den Job großartig und hat diese Aufgabe auch sehr schnell verstanden. Ich traile nur 1 bis 2 Mal im Monat mit ihm, aber er macht jeden Trail mit Bravour und großem Ehrgeiz. Wir trailen derzeit Längen bis 800 m, an befahrenen Straßen und über Kreuzungen. Er liebt Herausforderungen und „Denksportaufgaben“. Das klingt etwas euphorisch, aber man mag mir glauben, dass ich mit meinen Hunden durchaus selbstkritisch bin, was die Arbeitleistung betrifft. Es gibts aber nichts anderes sagen als  – seine Nase,  sein Finderwillen und seine mentale und physische Ausdauer begeistern mich immer wieder.


Dummyarbeit

Indigo macht das sehr gerne. Da kann er  laufen, suchen, finden und bringen und sich damit auch noch Bestätigung erarbeiten. Ich stelle ihn

Indigo sitzt mit dem gefunden Dummy vor und wartet, bis ich es abnehme.

auch immer mal vor kniffligere Aufgaben oder  weise ihn auf einen Dummy ein. Wenn alle Dummies gefunden sind, wird mit dem „Happy Dummy“ gespielt. Dummyarbeit ist ganz einfach beim Spazierengehen möglich, selbst wenn man alleine geht. Außer ein paar Dummies und Belohnung, ist kein weitere „Ausrüstung“ notwendig. Es ist eine gute Beschäftigung für ihn, vor allem wenn mal länger kein Rettungshundetraining stattfindet  und auch Mantrailen grade nicht auf dem Programm steht. Dummyarbeit ist eine gute Mischung aus freiem Suchen und Disziplin und trainiert die Focussierung auf eine bestimmte Suchaufgabe,  trotz Wildspuren und anderen Ablenkungen. Es ist eine schöne Form der gemeinsamen Arbeit mit dem Hund.

Gehorsam und Gehorsamsüberprüfung 

Indigo muss alle 18 Monate seine Einsatzfähigkeit als Rettungshund in einer Prüfung unter Beweis stellen. Nur so behält er seine Zulassung als geprüfter Rettungshund. Zu dieser Prüfung gehört auch eine Gehorsamsprüfung, sehr ähnlich der Begleithundeprüfung. In den ersten beiden Jahren war das kein Problem für uns. Aber seit ca. 1 Jahr langweilt ihn diese Disziplin zusehends und es wird mühsam. Indigo ist jetzt 5 Jahre alt. Wenn ich keine Bestätigung bei mir habe (Futter, Spiely) macht das ganze Unterordnungstheater aus seiner Sicht keinen Sinn. Und Indigo hat durchaus seine Sicht der Dinge. Das liebe ich an ihm, obwohl es manches schwierig macht.

Es gibt einige Punkte, die ich beachte und die für mich hilfreich sind:

  • Unterordnung nicht ständig trainieren. Ein- oder zweimal vor der Prüfung üben ist völlig ausreichend. Er weiß was er in der Unterordnung zu tun hat und eigentlich muss ich ihm das nicht ständig erklären. Ständiges unterordnen langweilt ihn, auch wenn ich versuche ihm Spaß und Freude daran zu vermitteln.
  • Immer abwechslungsreich gestalten, nie eine Übung unendlich wiederholen. Dann wird sie immer schlechter.
  • Bestätigungen immer abwechseln: Futter, Spiely, Lob. Nicht ständig belohnen. Bestätigen heißt für ihn oft „Arbeit beendet“.
  • Er muss verstehen, dass es zu seinem Job dazu gehört und dass ich es möchte, auch wenn es ihm keinen Spaß macht.
  • Derzeit habe ich angefangen mit “ Futterdummy suchen“ als Abschlussbelohnung. Dazwischen bestätige ich gar nicht mehr. Ich habe erst mal mit kurzen Sequenzen angefangen und kann noch nicht sagen wie gut das funktioniert. Aber ich werde berichten.

Natürlich gibt es sicher Catahoulas, die ihr Leben lang eine mühelose Unterordnung zeigen. Von den meisten Catahoulabesitzern höre ich jedoch ähnliche Berichte wie oben.

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